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  • Sophienpflege

Hoher Besuch an der Schule: Gute Rahmenbedingungen für Schüler*innen im Fokus

Text: Steffen Müller
Fotos: David Matthiessen
Datum: 02.11.2026
Lesezeit: ca. 2 Minuten

 

Lebhafte Diskussionen mit hoher Fachlichkeit prägten den Besuch hochrangiger Vertreter*innen aus dem Kultusministerium, dem Regierungspräsidium, dem Schulamt und der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW.

Einen umfassenden Einblick in unsere tägliche Arbeit am SBBZ erhielten Andreas Deuschle, Staatssekretär im Kultusministerium, und Monika Stein, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sowie weitere Gäste bei ihrem Besuch an unserem SBBZ ESENT. Nach der allgemeinen Vorstellung der Schule durch Schulleiter Jochen Rein ging es in zwei Gruppen in verschiedene Schulklassen der Primar- und der Sekundarstufe.

Die Gäste aus dem Kultusministerium und der GEW besuchen eine Klassen des SBBZ ESENT
Die Mädchenklasse hatte konkrete Wünsche an den Staatssekretär und die weiteren Gäste

Alle beteiligten Klassen waren sehr gut auf den Besuch vorbereitet. Sie setzten sich bereits Tage zuvor mit möglichen Fragen auseinander, lernten in groben Zügen die Aufgaben der Ministerien und Behörden kennen. So wunderte es nicht, dass die
Besucher*innen einen sehr abwechslungsreichen Eindruck bei ihren Klassenbesuchen erhielten. Kleine Diskussionen, neugierige Fragen, aber auch klar adressierte Wünsche und Ideen halfen, schnell miteinander in Kontakt zu kommen. Die Mädchenklasse überreichte den Gästen am Ende eine Sammlung an Wünschen zu Räumen und Rückzugsmöglichkeiten, im Schulalltag fehlenden Angeboten, wichtigen Wünschen zum Umgang der Schüler*innen untereinander und Wünschen an die Zukunft.

Deuschle und Stein in einer Klasse der Sekundarstufe in Pfrondorf
Fachdiskussion beim Besuch von Staatssekretär Andreas Deuschle an der Schule der Sophienpflege

Im anschließenden Fachgespräch wurde deutlich, dass alle Anwesenden passende Angebote für die durch uns betreuten Kinder und Jugendlichen als absolut notwendig erachten. Die Gäste waren von der Vielfalt der sich gegenseitig beeinflussenden Themen beeindruckt, welche die Schüler*innen tagtäglich wie ein Rucksack mit sich führen. Dass die Rudolf-Leski-Schule mit ihren Angeboten passende Lösungen liefert, waren sich die Anwesenden einig. Insbesondere die enge Verzahnung von Schule und Kinder- und Jugendhilfe fand großen Anklang.

Trotzdem wurden auch die unbequemen Themen nicht ausgespart: der Mangel an Lehrkräften, der trotz dem Aufbau des zusätzlichen Studiengangs Sonderpädagogik in Freiburg uns sicher noch länger beschäftigen wird, das Ganztagsförderungs-
gesetz GaFöG, welches in der aktuellen Ausgestaltung am Bedarf unserer Schüler*innen vorbei geht sowie weitere Herausforderungen, die aktuell und in der Zukunft bewältigt werden müssen – alles gepaart mit den steigenden Bedarfen und zunehmenden Schüler*innenzahlen.
Während Monika Stein anmahnte, die Attraktivität des Berufs der Sonderpädagogen zu erhöhen, setzten Staatssekretär Deuschle und Referatsleiter Steffen Heckele den Schwerpunkt darauf, die Problemlagen zu erkennen und Lösungen zu finden, die nicht ideologisch geprägt seien und idealerweise ressortübergreifend gefunden würden. Der Staatssekretär befürwortet ausdrücklich die gelungen Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe an unserem SBBZ. Zusammen mit Steffen Heckele möchte er die positive Arbeit mit den Schüler*innen bestmöglich unterstützen.

GEW Vorsitzende Monika Stein informiert sich über das Engagement der Lehrkräfte am SBBZ

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